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Computertomographie (CT)

Bei der Computertomographie handelt es sich um ein spezielles Röntgenverfahren, bei dem Querschnittsbilder von allen Abschnitten des Körpers angefertigt werden können.

Diese Methode gibt es seit mehr als 40 Jahren. Sie wurde stetig weiterentwickelt. Vorteil der modernen Geräte ist eine verbesserte Detailauflösung bei immer deutlich weniger Strahlendosis.

Unsere Praxis verfügt über einen hochmodernen 64- Zeilen - Computertomographen (MSCT) der Fa. SIEMENS, mit dem in wenigen Sekunden die zu untersuchende Körperregionen in höchster Detailgenauigkeit abgebildet werden kann. In erster Linie wird dieses Gerät für die Diagnostik von Blutungen (vor allem im Gehirn) sowie von Entzündungen und Tumoren genutzt. Viele krankhafte Veränderungen wie z.B. Lymphknotenvergrößerungen oder Tumore können nur erkannt werden, in dem man gleichzeitig jodhaltige Kontrastmittel verwendet, die unmittelbar vor der Untersuchung in eine Armvene injiziert werden. Bei Untersuchungen des Bauchraumes ist meist zusätzlich die Einnahme eines weiteren Kontrastmittels notwendig, um den Darm von anderen, umliegenden, Strukturen differenzieren zu können.

Eine große Rolle spielt in der CT- (und MRT-) Diagnostik die Bildnachverarbeitung. Computergestützt können dreidimensionale Abbildungen von Organen und Schnitte in allen Raumebenen angefertigt werden, ohne dass dafür weitere Schichten (Scans) benötigt werden. Dargestellt werden können u.a. die Arterien, Bronchien und der Dickdarm (virtuelle Coloskopie). Auch Verkalkungen der Herzkranzgefäße und Gefäßveränderungen (virtuelle Koronarangiographien)werden auf diese Weise diagnostiziert.

Wie funktioniert Computertomographie?

Der Computertomograph (CT) besteht im wesentlichen aus einer Röntgenröhre (Strahler), welche die Röntgenstrahlen aussendet, und dem gegenüberliegenden Detektor, der die Strahlen empfängt. Strahler und Detektor sind als rotierende System in einen Ring integriert. Während der Bewegung des Patienten auf der Liege durch diesen Ring umkreisen Strahler und Detektor den Patienten kontinuierlich etwa zwei Mal pro Sekunde. Dies wird vom Patienten nicht bemerkt. Die Röntgenstrahlen werden beim Durchdringen des Körpers absorbiert bzw. abgeschwächt – unterschiedlich stark durch die unterschiedliche Dichte von Haut, Fett, Muskeln, Organen und Knochen. Die vom Detektor empfangenen Röntgenstrahlen werden in elektronische Signale umgesetzt. Ein Computer berechnet aus diesen Daten die als Tomogramme bekannten Schnitt-Bilder, auf welchen die Organe wie Leber, Nieren, Knochen usw. mit unterschiedlichen Helligkeitswerten abgebildet werden. Die Bilder werden von Ihrem Arzt zur Diagnosefindung auswertet.

Was erwartet mich im Untersuchungsraum?

Zur Aufnahme der Bilder nehmen Sie auf einer Liege des Untersuchungsgerätes nach Anleitung der Medizinisch-technischen- Radiologie- Assistentin (MTRA) die erforderliche Position ein (meist Rückenlage). Falls es Ihre Untersuchung erfordert, bekommen Sie ein Kontrastmittel, üblicherweise in die Armvene, gespritzt. Danach steuert die Röntgenassistentin den Untersuchungsvorgang aus dem Bedienraum, der über ein Sichtfenster und eine Wechselsprechanlage mit dem CT- Raum verbunden ist. Während Sie sich mit der Liege langsam durch den etwa 70 cm weiten Ring des Gerätes (auch Gantry genannt) bewegen, erfolgt die eigentliche Aufnahme der für die Bilder erforderlichen Daten (Scan). Dieser Vorgang dauert ca. 10-25 Sekunden und ist völlig schmerzfrei.
Dieser Vorgang (Scan) dauert meist ca. 10 Minuten und ist völlig schmerzfrei.

Für eine bestmögliche Bildqualität sollten Sie:

  • ruhig und entspannt liegen
  • eventuelle Atemkommandos oder andere Anweisungen
  • für Untersuchungen mit Kontrastmittel: nüchtern zur Untersuchung erscheinen!

Bitte informieren Sie sich über die spezifischen Details für Ihre zu untersuchende Körperregion.

Was kann untersucht werden?

  • Kopf (Dauer 10-15 Min.) (Die Dauer bezieht sich auf die Gesamtzeit der Untersuchung)
  • Nasennebenhöhlen (Dauer ca. 10 Min.)
  • Wirbelsäule (Hals- / Brust- / Lendenwirbelsäule) (Dauer 5 - 10 Min.)
  • Extremitäten (Hand- / Fuß- / Kniegelenke) (Dauer ca. 10 Min.)
  • Lunge (Thorax) (Dauer ca. 10 - 15 Min.)
  • Bauchraum (Abdomen) (Dauer ca. 1,5 Std.)
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Durchleuchtung

Die Durchleuchtung erlaubt dem Radiologen (Fluoroskopie) Vorgänge im Körper kontinuierlich („fernsehartig“) mittels Röntgenstrahlung (mit und ohne Kontrastmittel) zu betrachten.

So können Röntgenbilder in allen erdenklichen Winkeln erstellt werden. Dies ist vor allem bei Herz, Darm oder Zwerchfell sinnvoll, da sich diese Organe bewegen. Kontrastmitteluntersuchungen des Verdauungstraktes werden deswegen in der Regel mit Hilfe der Durchleuchtung durchgeführt.

Die guten Abbildungsmöglichkeiten durch diese Technik machen die Durchleuchtung ausserdem zum idealen Instrument bei Gelenkinjektionen oder bei Lagekontrolle von Prothesen nach Implantation.

Wie funktioniert Durchleuchtung?

Im Prinzip funktioniert die Durchleuchtung wie das Röntgen. Bei der Durchleuchtung ist die Röntgenkamera jedoch mit einem Monitor verbunden. So kann das zu untersuchende Organ direkt auf dem Bildschirm betrachtet werden.

Was erwartet mich im Untersuchungsraum?

Im Gegensatz zur konventionelle Röntgenuntersuchung nimmt die Durchleuchtung etwas mehr Zeit in Anspruch. Untersuchungen der Arterien, Venen und Nieren sowie Darmuntersuchungen werden in Liegeposition, z.T. unter Durchleuchtungsbedingungen durchgeführt. Während der Untersuchung muss der Patient oft auf Anweisung des Radiologen verschiedene Drehbewegungen ausführen, damit Kontrastmittel und Luft an die richtigen Stellen gelangen und entsprechende Bilder angefertigt werden können. Das Einbringen des Kontrastmittels (etwa durch einen Einlauf) kann unangenehm sein, nicht aber schmerzhaft.

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Kernspintomographie (MRT)

Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein modernes Untersuchungsverfahren, welches gänzlich ohne Röntgenstrahlen arbeitet.

Das Verfahren ist seit über 20 Jahren routinemäßig im Einsatz und wurde stetig weiterentwickelt. Es ermöglicht heute vielfältige Untersuchungen mit höchster Detailgenauigkeit in Untersuchungszeiten zwischen 15 und 30 Minuten.

Unsere Praxis verfügt über ein hochleistungsfähiges MRT-Gerät (Kernspintomographen) der Fa. SIEMENS, mit dem auch sämtliche Spezialanwendungen patientenfreundlich (Tageslicht im Untersuchungsraum) in kürzester Zeit durchgeführt werden. Sämtliche Körperregionen werden in allen Schnittrichtungen abgebildet. Vorteil der MRT gegenüber dem CT ist ein deutlich besserer Weichteilkontrast. Deshalb wird ein breites Spektrum von Fragestellungen Ihres Orthopäden, Internisten, Neurologen, Chirurgen, Urologen, Gynäkologen usw. geklärt. Krankheiten und Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule (einschließlich Bandscheiben) mit Rückenmark, der Gelenke und der Muskulatur, der inneren Organe des Bauchraums, des Gehirns aber auch Knochenerkrankungen und noch viele andere, vor allem Tumore der Weichteilorgane können diagnostiziert werden (z.B. auch auf Anfrage Ganzkörper-screening). Am Ende der Untersuchung werden auch hier wie im CT die Bilder 3-dimensional im Computer nachverarbeitet.

Eines unserer Spezialgebiet ist die Magnetresonanz- Angiographie (MRA), mit der Krankheiten der großen Gefäße (Arteriosklerose) im Bereich der Aorta, Hirnarterien, Halsschlagadern, Nierenarterien und Becken- und Beinarterien entdeckt werden, ohne dass das Einführen eines Katheters in die Arterie wie bei der konventionellen Angiographie notwendig wäre

Wie funktioniert Magnetresonanz-Tomographie (MRT)?

Der menschliche Körper besteht wie unsere Umwelt aus Atomen. Im Körper sind dies vor allem Wasserstoffatome, die man sich wie sehr viele kleine Kompassnadeln vorstellen kann. Die Wasserstoffatome sind normalerweise ungeordnet. Im Kernspin-Tomographen befindet sich ein sehr starkes Magnetfeld, das die Atomkerne in eine bestimmte Richtung zwingt. Dies ist vergleichbar mit einem Magneten, der die Kompassnadel ausrichtet. Die Atome, in unserer Beschreibung sind das die Kompassnadeln, werden nun mit Hilfe von Radiowellen aus ihrer aufgezwungenen Position ausgelenkt. Schaltet man die Radiowellen wieder aus, so springen die Atome wieder in ihre Ausgangsposition zurück, die ihnen von dem starken Magnetfeld vorgegeben wird. Dabei senden die Atome Signale aus, die durch hochempfindliche Antennen gemessen werden können. Ein Computer berechnet auch hier wie im CT aus den Signalen mit Hilfe sehr komplizierter mathematischer Verfahren ein Schnittbild durch den Körper. Im Gegensatz zur Computer-Tomographie können bei der MRT Schichtebenen in beliebigen Richtungen gemessen werden, ohne die Lage des Patienten zu verändern.

Was erwartet mich im Untersuchungsraum?

Zur Aufnahme der Bilder nehmen Sie auf einer Liege des MR-Gerätes nach Anleitung unserer Röntgenassistentin die erforderliche Position ein (meist Rückenlage). Es werden sogenannte Spulenelemente (meist bandagenartig und flexibel ausgebildet) auf die zu untersuchende Körperregion aufgelegt. Die Röntgenassistentin steuert den Untersuchungsvorgang aus dem Bedienraum, der über ein Sichtfenster und eine Wechselsprechanlage mit dem MRT-Raum verbunden ist.

Das von uns verwendete MRT-Gerät hat einen relativ kurzen Magnet-Tunnel (Röhre). Mit dem Tisch wird die zu untersuchende Körperregion in das Zentrum der Magnetröhre eingefahren. Der Beginn der zwischen 10 Sekunden (für die Vorbereitung) und bis zu 4 Minuten dauernden Messungen (Untersuchungs-Sequenz) für die Gewinnung der Bilddaten ist an einem unterschiedlich lauten und verschiedenartig rhytmischen Klopfgeräuschen leicht zu erkennen. Für eine optimale Diagnose ist es von größter Bedeutung, dass der Patient während der Klopfgeräusche (Sequenz) entspannt und ruhig liegt und sich nicht bewegt.

Sie sind während der gesamten Untersuchungszeit mit der sie persönlich betreuenden Assistentin über die Sprechanlage bzw. durch direkten Kontakt im Untersuchungsraum verbunden. Falls es die Diagnose erfordert, bekommen Sie während der Untersuchung ein Kontrastmittel, üblicherweise in die Armvene, gespritzt. Dieses Kontrastmittel ist im Gegensatz zum Röntgen- oder CT-Kontrastmittel nicht Jod-haltig und besser verträglich.

Was kann untersucht werden?

  • Kopf (Dauer 10 - 20 Min.)
  • Gelenke (Dauer ca. 20 Min.)
  • Wirbelsäule (Hals- / Brust- / Lendenwirbelsäule) (Dauer 20 Min.)
  • Extremitäten (Muskulatur, Weichteile, Knochen) (Dauer ca. 20 Min.)
  • Brustraum (Thorax) Bauchraum (Abdomen) (Dauer ca. 20 - 30 Min.)
  • Gefäße (Hals, Niere, Bauch, Lunge, Becken-Beinarterien) (Dauer ca. 15 - 30 Min.)
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Mammographie

Mammographie ist eine Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.

Die Untersuchung erfolgt an einem speziellen Röntgengerät, welches wir gemeinsam mit der Gemeinschaftspraxis der Frauenärzte in Pfaffenhofen (www.praxis-frauenaerzte.de) betreiben.

Kurative Mammographie

Die kurative Mammographie wird durchgeführt zur Abklärung bei symptomatischen Patientinnen:

  • Abklärung von Beschwerden (einseitig)
  • Abklärung von Knoten in der Brust
  • Abklärung von unklaren Tastbefunden
  • bei Zustand nach Brustkrebs
  • bei Zustand nach Brustoperationen mit kontrollbedürftigem Befund
  • bei erhöhtem Risiko für eine Brustkrebserkrankung (Brustkrebs bei nahen Verwandten)

Mammographie-Screening

Das sog. Mammographie-Screening bezeichnet eine Röntgenreihenuntersuchung, bei der allen gesunden, beschwerdefreien Frauen in einem Alter zwischen 50 und 69 Jahren eine Mammographie im Rahmen eines bundesweiten Programms zur Früherkennung von Brustkrebs angeboten wird. Hierfür tragen die Krankenkassen die anfallenden Kosten. Ziel des Screening-Programms ist es, Brustkrebs möglichst früh zu entdecken, um ihn noch erfolgreich und schonend behandeln zu können, denn durch das Brustkrebs-Screening können Frauen gefunden werden, die bereits erkrankt sind, bei denen aber bisher noch keine Anzeichen für Brustkrebs entdeckt worden sind. Die Teilnahme am Mammographie-Screening ist freiwillig, auch wenn sie mehrfach dazu eingeladen werden.

Nuklearmedizin

Unsere Praxis verfügt über eine moderne leistungsfähige sogenannte Gamma-Kamera der Firma Siemens, die genauso wie alle anderen Geräte in unser modernes Informations- und Bildverteilungssystem (RIS und PACS) integriert ist.

Nuklearmedizinische Untersuchungen werden bereits seit den Fünfziger Jahren durchgeführt. Durch die Weiterentwicklung der sehr sensiblen Messverfahren wurde das Untersuchungsspektrum zunächst immer weiter ausgebaut. In jüngster Zeit übernimmt jedoch die Kernspintomographie einen Teil der Indikationsbereiche.

Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen werden, im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren, Stoffwechselvorgänge (Funktionen) im Körper sichtbar gemacht. Die Detailgenauigkeit der anatomischen Strukturen steht hierbei nicht im Vordergrund. Sichtbar gemacht werden krankhaft veränderte oder eingeschränkte Körper-Funktionen im Bereich verschiedener Organe (Skelett, Schilddrüse, Nieren, Lunge und Herz). Diverse Funktionsstörungen, Entzündungen, rheumatische Erkrankungen, Tumore und Metastasen können so diagnostiziert werden.

Wie funktioniert Nuklearmedizin/Szintigraphie?

Schwach radioaktive Substanzen, sogenannte Radiopharmaka, werden über eine Armvene in den Körper injiziert. Je nach Beschaffenheit und chemischer Zusammensetzung reichern diese sich in bestimmten Geweben bzw. Organen an oder nehmen an unterschiedlichen Stoffwechselvorgängen teil. In verändertem Gewebe kommt es durch einen krankhaft erhöhten oder erniedrigten Stoffwechsel zu charakteristischen Anreicherungsmustern der Radionuklide.

Mit einer speziellen, hochsensiblen Messeinrichtung, der sogenannten Gammakamera, wird die von den vorher verabreichten Substanzen ausgehende, sehr schwache Gamma-Strahlung erfasst und mittels Computer in ein Aktivitätsverteilungsmuster oder Funktionskurven umgerechnet. Die angefertigten Aktivitätsverteilungsmuster sind farbkodiert, d. h. bestimmte Farben signalisieren entsprechend erhöhte oder reduzierte Stoffwechselveränderungen. Die verabreichten radioaktiven Substanzen haben eine kurze Halbwertszeit.

Was erwartet mich im Untersuchungsraum?

Vor der Untersuchung wird Ihnen ein radioaktiv markiertes Medikament über eine Armvene verabreicht (bei Lungenuntersuchungen auch inhaliert). Der Zeitraum bis zum Beginn der Messung unter der Gammakamera beträgt bei der Mehrzahl der Verfahren nur wenige Minuten. Nur bei Untersuchungen des Skelettes und des Herzens sind Wartezeiten von bis zu 3 Stunden erforderlich.

Nach Anleitung der Röntgenassistentin nehmen Sie auf einer Liege eine bequeme Position ein. Die Gammakamera besitzt zwei Meßköpfe welche nun stationär über Ihnen verharren, langsam über die Liege hinwegfahren oder Sie kreisförmig umrunden. Dieser Vorgang nimmt je nach Fragestellung zwischen 5 Min. und 30 Min. in Anspruch wobei kurze ergänzende Aufnahmen möglich sein können. Die Kamera verursacht keine Geräusche oder andere Unannehmlichkeiten.

Was kann untersucht werden?

  • Skelett (Frakturabklärung, Schmerzlokalisation, rheumatische Erkrankungen, Metastasensuche)
  • Herz (Verdacht auf Verengung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit = KHK), Funktionsbeurteilung von Koronar-Stent)
  • Schilddrüse (Abklärung Über-Unterfunktion, Beurteilung von Knoten)
  • Nieren (Bestimmung der seitengetrennten Funktion, Abflussbehinderungen, bestimmte Bluthochdruckformen)
  • Lungen (Ausschluss Lungenembolie, seitengetrennte Funktion)
  • RSO (Spezielle Schmerztherapie der Gelenke bei rheumatischen Erkrankungen, - chronischer Ergussneigung oder entzündlichen Arthrosen)
  • Präoperative Lymphknotensuche (sentinal oder „Wächterlymphknoten) bei Tumoren der Brustdrüse.
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Röntgen

Röntgenuntersuchungen sind bekanntermaßen seit über 100 Jahren möglich und gehen auf die Entdeckung der Röntgenstrahlen des Physikers W. C. Röntgen zurück.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Technik stetig weiterentwickelt, wobei Abbildungsgenauigkeit (Auflösung) und insbesondere verbesserter Strahlenschutz für den Patienten im Vordergrund standen. Durch die Entwicklung hochverstärkender Foliensysteme und stark fokussierender und empfindlicher Durchleuchtungsgeräte, sowie durch Fortschritte auf dem Gebiet der Datenverarbeitung und –Speicherung, ist es heute möglich, Untersuchungen mit nur geringer Strahlendosis durchzuführen und elektronisch weiterzuverarbeiten, zu speichern und zu versenden.

Viele der konventionellen Röntgenuntersuchungen werden von Schnittbildverfahren (MRT / CT) ersetzt. Jedoch werden (auch aus Kostengründen) weiterhin Teile des Skeletts (insbesondere bei Unfällen mit Frakturverdacht = Knochenverletzung), Lunge und Brust (Mammographie) im herkömmlichen Sinne geröntgt. In unserer Praxis kommen hochleistungsfähige, moderne Röntgengeräte der Firmen SIEMENS und GENERAL ELECTRIC zum Einsatz, die digital, ohne Einsatz von Röntgenfilmen, arbeiten.

Wie funktioniert Röntgen?

Die von der Röntgenröhre generierte Strahlung tritt aus einer kleinen Öffnung aus dem Röhrengehäuse aus und durchdringt die zu untersuchende Körperregion des Patienten. Entsprechende Vorrichtungen, sog. Einblendungen, und die Auswahl der Dosis, die von der technischen Assistentin eingestellt werden, führen dazu, daß nur soviel Energie zugeführt wird, wie unbedingt erforderlich und außerdem keine Strahlung auf die übrigen Körperteile einwirkt.

Die Röntgenstrahlen treten durch den Patienten hindurch und werden unterschiedlich, je nach durchstrahltem Gewebe (Knochen, Muskulatur, Fettgewebe etc.), geschwächt. Detektoren erfassen die ankommende Strahlung und leiten die Signalinformation an einen angeschlossenen Rechner weiter. Nach elektronischer Aufbereitung und Nachverarbeitung entsteht als Ausdruck einer erheblichen Menge an Bildinformation im Sinne von Graustufen das Röntgenbild, bzw. bei der Durchleuchtung entweder zahlreiche Einzelbilder oder Filmsequenzen.

Was erwartet mich im Untersuchungsraum?

Je nach Untersuchung sind verschiedene Aufnahmetechniken anzuwenden. Bei der klassischen Lungenuntersuchung und der Mammografie beispielsweise erfolgt die Untersuchung am sog. Stativ im Stehen, bei Untersuchungen des Skeletts im Sitzen, z.T. auch im Liegen oder selten auch im Stehen. Besondere Vorbereitungen sind für die genannten Untersuchungen nicht erforderlich.

Röntgenuntersuchungen werden prinzipiell nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko- Verhältnisses für den jeweiligen Patienten durchgeführt und in der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten drei Monate, in der Regel unterlassen.

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Ultraschall

Die Sonographie wird seit über 30 Jahren angewendet und erlaubt eine schnelle Diagnosestellung. Diese Methode stellt zudem keinerlei Gesundheitsrisiko dar.

Bei der Ultraschalluntersuchung (oder Sonographie) wird das zu untersuchenden Körperteil oder Organ mit einem sog. Schallkopf untersucht. Dieser sendet und empfängt Ultraschallwellen, die vom Gewebe reflektiert werden. Dadurch werden Informationen aus dem Körperinneren gewonnen, die als Bild am Monitor des Ultraschallgerätes dargestellt werden können.

Wie funktioniert die Untersuchung?

Der sog. „Schallkopf“ sendet Ultraschallwellen aus. Diese werden im Körper des Patienten je nach Gewebeart absorbiert oder reflektiert. Der Schallkopf empfängt die reflektierten Wellen wieder, dient also abwechselnd als Schallsender und -empfänger.

Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Diese zweidimensionalen Bilder vermitteln eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe, Weichteilgewebe und Gefäße.

Was kann untersucht werden?

  • Die Organe im Bauchraum (Leber, Milz, Nieren, Harnblase..)
  • Die Halsweichteile (Schilddrüse, Speicheldrüse, Blutgefässe, Lymphknoten)
  • Der Fetus in der Gebärmutter (Schwangerschaftsvoruntersuchung)
  • Gelenke (auch Hüftgelenke der Neugeborenen)
  • Die Brustdrüse, in Ergänzung zur Mammoraphie
  • Blutgefässe, unter Anwendung der Dopplertechnik zur Darstellung von Blutfluss mit Farbe oder Flussspektren

Gefäßdarstellung

Beugen Sie dem Risiko Arteriosklerose vor.

Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und erhöhtes Cholesterin führen zur vorzeitigen Arteriosklerose (Verkalkung der Arterien/Schlagadern). Jeder zweite Bundesbürger leidet unter Bluthochdruck (Hypertonie). Eine der gefürchtetsten Komplikationen ist der Herzinfarkt. Andere Folgeerkrankungen sind Schlaganfall, Nierenversagen und Verschlüsse der Becken- und Beingefäße, die sogenannte Schaufensterkrankheit. In Verbindung mit weiteren Risikofaktoren, wie z. B. Übergewicht oder Bewegungsarmut, ist das Herz-Kreislauf-System stark gefährdet.

Wie groß Ihr Risiko für eine Gefäßerkrankung ist, weiß ohne zuverlässige Untersuchungsmethode niemand zu beurteilen. Mit Hilfe einer MR- oder CT-Vorsorgeuntersuchung können Sie sich Gewissheit verschaffen. Entweder können Sie eine Erkrankung Ihrer Blutkreislaufgefäße sicher ausschließen oder sich rechtzeitig und gezielt behandeln lassen.

Die Vorsorge ist umso wichtiger, wenn Sie von mindestens einem der folgenden Risikofaktoren betroffen sind:

  • Sie rauchen
  • Sie leiden an Diabetes
  • Sie haben einen hohen Blutdruck
  • Sie haben einen erhöhten Cholesterinspiegel
  • Sie sind erblich vorbelastet
  • Sie haben hohe Triglyzeridwerte
  • Ihr Lebensalter ist hoch

Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

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