Zuweiserinfos

Unser Ärzteteam

Als Radiologen und Nuklearmediziner werden wir nur auf Zuweisung tätig. Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Zuweisern liegt uns daher besonders am Herzen, um für den Patienten ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Wir schätzen dabei den direkten Kontakt und stehen unseren Zuweisern jederzeit gerne für Fragen und fachliche Diskussionen zur Verfügung.

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Dr. Matthias Boos, Facharzt für Diagnostische Radiologie

  • Gründer und Gesellschafter des Kompetenzzentrums für Radiologie und Nuklearmedizin boos-moog
  • Studium der Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf
  • Promotion an der Universität Münster
  • Ausbildung zum Facharzt für Diagnostische Radiologie in Wuppertal, Karlsbad, Bad Münster, Wiesbaden und Bochum
  • Oberarzt-Tätigkeit in Basel, Schweiz
  • Seit 2000 niedergelassen in Pfaffenhofen

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Dr. Florian Moog, Facharzt für Nuklearmedizin

  • Gründer und Gesellschafter des Kompetenzzentrums für Radiologie und Nuklearmedizin boos-moog
  • Studium der Humanmedizin an der LMU München
  • Promotion an der LMU München
  • Ausbildung zum Facharzt für Nuklearmedizin an den Universitätskliniken in München und Ulm
  • Zusätzliche Qualifikation im Bereich Kernspintomographie
  • Seit 2001 niedergelassen in Pfaffenhofen

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Dr. Boris Röhrl, Facharzt für Radiologie

  • Gesellschafter des Kompetenzzentrums für Radiologie und Nuklearmedizin boos-moog
  • Studium der Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
  • Promotion an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
  • Ausbildung zum Facharzt für Radiologie in Mannheim und Mainz
  • Funktionsoberarzt-Tätigkeit in Mainz
  • Seit 2010 Leiter des Standorts Schrobenhausen

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Dr. Edgar Bendik, Facharzt für Radiologie

  • Angestellter Arzt
  • Studium der Humanmedizin an der LMU München
  • Promotion an der LMU München
  • Ausbildung zum Facharzt für Radiologie in München
  • Facharzt-Tätigkeit im Klinikum rechts der Isar
  • Seit 2014 für boos-moog tätig

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Emilie Cannard, Fachärztin für Radiologie

  • Angestellte Ärztin
  • Studium der Humanmedizin an der LMU und der TU München
  • Ausbildung zur Fachärztin für Radiologie in Amberg
  • Facharzt-Tätigkeit im Klinikum Amberg
  • Seit 2014 für boos-moog tätig

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Dr. Ariane Dummer, Fachärztin für Radiologie

  • Angestellte Ärztin
  • Studium der Humanmedizin an der LMU München
  • Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg
  • Ausbildung zur Fachärztin für Radiologie in Bietigheim-Bissingen, Bad Friedrichshall und Karlsruhe
  • Facharzt-Tätigkeit in einer radiologischen Gemeinschaftspraxis in München
  • Seit 2013 für boos-moog tätig

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Samir Hadid, Facharzt für Radiologie

  • Angestellter Arzt
  • Studium der Humanmedizin an der LMU München
  • Ausbildung zum Facharzt für Radiologie in Augsburg und Pasing
  • Facharzt-Tätigkeit am Klinikum München Pasing und Perlach
  • Seit 2012 für boos-moog tätig

Unser Gerätepark

Pfaffenhofen

In unserer Hauptbetriebsstätte in Pfaffenhofen unterhalten wir folgende Geräte.

MRT Siemens MAGNETOM® Aera 1.5 T

Der MRT MAGNETOM® Aera der Firma Siemens ist weltweit das erste 1,5-Tesla-System mit 70-cm-Öffnung und Tim+Dot-System. Durch die Integration der bahnbrechenden Technologien Tim® 4G (Total imaging matrix der vierten Generation) und Dot™ (Day optimizing throughput), setzt MAGNETOM® Aera neue Maßstäbe in Bezug auf Effizienz, einfache Bedienung und klinische Versorgung, wodurch ein neues Niveau an Produktivität erreicht wird. Die neuen Technologien ermöglichen kürzere Untersuchungszeiten und optimierte Arbeitsabläufe, so dass letztendlich mit einem System mehr Untersuchungen durchgeführt werden können und die Energieeffizienz verbessert wird. Hierüber freuen sich auch unsere Patienten: Erstens, weil die Liegezeit im MRT wesentlich kürzer ist, und zweitens, weil hierdurch auch die Wartezeiten verkürzt werden. So konnten wir die Wartezeiten für MRT-Untersuchungen in Pfaffenhofen auf 3-4 Wochen verkürzen.

CT Siemens SOMATOM® Sensation 64

Der von der Firma Siemens hergestellte 64-Zeilen-CT SOMATOM® Sensation 64 bietet als Mehrschicht-/Multislice-CT folgende Vorteile: Große Geschwindigkeit, hohe Auflösung der Bilder, breite Abdeckung des Untersuchungsspektrums. Durch gleichzeitiges Scannen des Körpers in mehreren Schichten kann die Scandauer erheblich reduziert werden und auch kleinste Details können innerhalb kürzester Zeitspannen erfasst werden. Dank der einzigartigen, von Siemens entwickelten z-Sharp-Technologie liefern die Somatom Sensation 64-Schicht-CTs optimale Bildqualität bei Untersuchungen der Herzkranzgefäße und des gesamten Körpers. Eine Routine-Untersuchung der Koronararterien dauert nur etwa neun Sekunden. Dabei erlaubt die räumliche Auflösung von 0,4 Millimetern die deutliche Darstellung der feinsten anatomischen Details, wie kleinste Seitenäste der Kranzarterien und die Darstellung von gefährlichen Ablagerungen. Die z-Sharp-Technologie kombiniert die schnelle Bewegung der Röntgenquelle in der Straton-Röhre mit einem 64-Kanal-UltraFastCeramic (UFC)-Detektordesign. Das gestattet eine Verdopplung der pro Rotation aufgenommenen Schichten und somit eine deutlich verbesserte räumliche Auflösung und Bildqualität bei gleichbleibender Strahlendosis. Die einzigartige zeitliche und räumliche isotrope Auflösung des Systems ermöglicht die bewegungsfreie Bewertung peripherer Segmente der Koronararterien, einschließlich der Beurteilung von Plaques und eine Untersuchung der Durchgängigkeit von Stents mit hoher diagnostischer Zuverlässigkeit.

Röntgengeräte

Insgesamt stehen uns in Pfaffenhofen drei Röntgengeräte zur Verfügung, darunter das GE Precision RXi, welches wir für Durchleuchtungen nutzen. Die meisten Röntgenuntersuchungen fertigen wir an dem von AGFA entwickelten Digitalen Röntgenarbeitsplatz DX-D 500 Hybrid an. Das DX-D 500 Hybrid System verbindet Bildqualität und Geschwindigkeit von DR Systemen mit der Flexibilität eines kassettenbasierten Systems. Alle Aufnahmen am Rasterwandstativ werden mit fest eingebauten Detektoren angefertigt. Alle Aufnahmen am Buckytisch können mittels der kassettenbasierten Nadelkristalldetektoren des DX-S Systems erstellt werden. Dies gilt ebenso für alle Spezialaufnahmen wie Extremitätenaufnahmen, angestellte Aufnahmen, Bettaufnahmen sowie optional auch Ganzbein- und Ganzwirbelsäulenaufnahmen.

Nuklearmedizinische Gamma-Kamera von Siemens

In Pfaffenhofen nutzen wir darüber hinaus eine Siemens E.CAM-Kamera für unsere nuklearmedizinischen Untersuchungen. Mit diesem sog. Zwei-Kopf-System können alle konventionellen Fragestellungen der Nuklearmedizin mit hoher medizinisch klinischer Effizienz untersucht werden.


Schrobenhausen

In unserer Filiale in Schrobenhausen stehen für die Untersuchungen folgende Geräte zur Verfügung.

MRT Siemens MAGNETOM® Aera 1.5 T

Wie in Pfaffenhofen verwenden wir auch in Schrobenhausen ein MRT Siemens MAGNETOM® Aera 1.5 T.

CT Toshiba Aquilion 64

In Schrobenhausen nutzen wir für CT-Untersuchungen ebenfalls ein 64-Zeilen CT. Der Aquilion 64 ist der High-End CT-Scanner von Toshiba Medical Systems. Die Geschwindigkeit von 64 parallelen 0,5mm Schichten ist die Grundlage für rasante (Herz-) Bildgebung in höchster Qualität. Das System arbeitet besonders dosiseffizient und sorgt durch seine Feet First Lagerung und den bis auf 30cm ablenkbaren Tisch für einen hohen Patientenkomfort. Weltweit hat Toshiba mehr als 1.000 Aquilion-Systeme installiert.

Digitales Röntgen

Auch in der Filiale in Schrobenhausen nutzen wir beim Röntgen ein Digitalsystem der Firma AGFA. Der AGFA DX-G ist ein einzigartiger Digitizer, der ausgezeichnete Bildqualität mit dem Vorzug vereint, sowohl klassische Speicherfolien als auch fortschrittliche Nadelkristalldetektoren zu verwenden. Die hohe detektierte Quanteneffizienz (DQE) der Nadelkristalldetektoren sorgt für eine hohe Bildqualität und gleichzeitig für ein hohes Potential zur Dosisreduktion bei allen Untersuchungen.


Manching

Bei unserem Standort in Manching handelt es sich um einen ausgelagerten Praxisraum. Hier werden lediglich MRT-Untersuchungen an einem Siemens MAGNETOM® Symphony 1.5 T angeboten. Diese reine MRT-Praxis haben wir eingerichtet, um die langen Wartezeiten für MRT-Untersuchungen für unsere Patienten zu verkürzen und die Erreichbarkeit unserer Praxis für die Patienten aus dem nördlichen Pfaffenhofener Landkreis zu verbessern.

FAQ

Was muss ich beachten, wenn ich einen Patienten zum Radiologen überweise?

Bitte achten Sie darauf, dass der Überweisungsschein immer einen möglichst genauen Auftrag und eine bestmöglich ausgeführte Fragestellung enthält. Das erleichtert uns die Feststellung der rechtfertigenden Indikation und die Befundung enorm. Je mehr Informationen wir vorab erhalten, umso genauer ist das Ergebnis für unsere Patienten und Zuweiser.


Welche Laborwerte werden für eine CT-Untersuchung / AUG mit intravenösem Kontrastmittel benötigt?

Das verwendete Röntgen-Kontrastmittel kann bei eingeschränkter Nierenfunktion eine weiterführende Nierenschädigung zur Folge haben. Zum Ausschluss dieses Risikos sind daher Nierenretentionswerte (Serum-Kreatinin oder GFR) erforderlich. Da die hier verwendeten Kontrastmittel zudem jodhaltig sind, ist der Ausschluss einer Schilddrüsenüberfunktion im Vorfeld notwendig. Bei leerer Schilddrüsenanamnese kann dies mittels TSH erfolgen. Die Laboruntersuchungen zur Bestimmung dieser Werte sind nach Auskunft der Bayerischen Landesärztekammer für Radiologen jedoch fachfremd und können daher nicht von uns selbst erbracht werden. Um den Auftrag zur CT-Untersuchung / AUG durchführen zu können, sind wir deshalb auf die Übermittlung der Laborwerte durch den überweisenden Arzt angewiesen. Wir möchten Sie daher als überweisenden Arzt bitten, bei der Überweisung zu CT-Untersuchungen / AUG die Laborwerte vorab an uns zu übermitteln. Nähere Infos hierzu finden Sie auch unter KVB INFOS 1-2/2012.


Muss vor CT-Untersuchungen / AUGs mit voraussichtlicher Kontrastmittelgabe Metformin abgesetzt werden?

Wir empfehlen bei Metformin-Einnahme folgendes Vorgehen:

  1. Renale Risikofaktoren liegen vor und die eGFR liegt > 60 ml/min/1,73m2: Metformin zum Untersuchungszeitpunkt absetzen für mind. 48h. Wiedereinnahme erst nach Kontrolle der eGFR.
  2. Renale Risikofaktoren liegen vor und die eGFR liegt < 60 ml/min/1,73m2: Metformin 48 h vor bis mind. 48 h nach KM-Gabe absetzen. Wiedereinnahme erst nach Kontrolle der eGFR.
  3. Es liegen keine Renaten Risikofaktoren vor: Metformin zum Untersuchungszeitpunkt absetzen für mind. 48h. Wiedereinnahme erst nach Kontrolle der eGFR.

Werden bei MRT-Untersuchungen Laborwerte benötigt?

Wenn die MRT-Untersuchung unter Verwendung von gadolinium-haltigen Kontrastmittel durchgeführt wird, besteht für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion das Risiko einer sog. nephrogenen systemischen Fibrose (NSF). Zum Ausschluss dieses Risikos benötigen wir den aktuellen Krea- und GFR-Wert. Die Laboruntersuchungen zur Bestimmung dieser Werte sind nach Auskunft der Bayerischen Landesärztekammer für Radiologen jedoch fachfremd und können daher nicht von uns selbst erbracht werden. Um den Auftrag zur MRT-Untersuchung durchführen zu können, sind wir deshalb auf die Übermittlung der Laborwerte durch den überweisenden Arzt angewiesen. Wir möchten Sie daher als überweisenden Arzt bitten, bei der Überweisung zu MRT-Untersuchungen die Laborwerte vorab an uns zu übermitteln. Nähere Infos hierzu finden Sie auch unter KVB INFOS 1-2/2012.


Führen Sie in Ihrer Praxis noch Röntgenuntersuchungen des Schädels zum Ausschluss von Frakturen durch?

In der Regel besteht für ein Röntgen des Schädels oder des Gesichtsschädels zum Ausschluss von Frakturen keine rechtfertigende Indikation. Dies wurde in den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission sowie den Richtlinien der Qualitätssicherung Röntgen der KVB deutlich klargestellt. Z.B. ist ein Röntgen des (Hirn-)Schädels nach Trauma ohne neurologisches Defizit obsolet und eine CT-Untersuchung ist nur bei klinischer Verschlechterung indiziert. Beim Vorliegen von neurologischen Symptomen bzw. Defiziten ist eine Computertomographie die Primäruntersuchung. Eine MRT-Untersuchung kann zum Ausschluss posttraumatischer Veränderungen oder bei älteren Traumata mit neurologischen Symptomen als weiterführende Untersuchung herangezogen werden.


Führen Sie in Ihrer Praxis noch Röntgenuntersuchungen der Nasennebenhöhlen zum Ausschluss einer Sinusitis durch?

In der Regel besteht für ein Röntgen des Gesichtsschädels zum Ausschluss einer Sinusitis ebenfalls keine rechtfertigende Indikation. Auch dies wurde in den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission sowie den Richtlinien der Qualitätssicherung Röntgen der KVB deutlich klargestellt. Primäruntersuchung ist eine Computertomographie, bei Kindern kann eine Kernspintomographie erwogen werden.